Nicht motiviert, müde, unkonzentriert? It’s MeTime!

Aktualisiert: 25. Juli 2019

Plus: Meine 10 Everyday Essentials für body & soul



Du kennst sie, die Phasen, in denen sich alles einen Ticken zäher anfühlt. Wo du keinen Bock auf den Tag hast, der vor dir liegt. Wo du dich schon morgens nach dem Moment sehnst, an dem du wieder ins Bett fallen darfst. Mitmenschen sind jetzt anstrengender, alles kostet Kraft, die Schweinebacke Lebensfreude hat sich in die Tiefkühlbox verkrochen und wartet mitsamt deiner Motivation auf lauen Wind.

Woran auch immer es liegt - und das können ganz verschiedene Gründe sein und auch ganz undramatische (dunkle Jahreszeit, Körper geht auf Sparflamme, du hast gerade eine stressige Phase hinter dir, brütest einen Infekt aus und weißt es noch nicht, etwas in deinem Leben braucht gerade mehr Energie als sonst) - die Frage ist, was kannst du jetzt für dich tun?



Praktizierende Selbstliebhaberin


Körper-Geist-Seele. Auf diesen 3 Ebenen brauchen wir regelmäßig Futter, wenn wir uns gut fühlen wollen. Und alle leiden mit, wenn eins vernachlässigt wird. Mens sana in corpore sano - wenn der Geist hungert, spiegelt sich das im Körper wider. Wenn der Körper krank ist, betrifft das die Seele genauso. Wenn die Seele traurig ist, leiden die beiden anderen mit, produzieren Symptome als Druckventile. Körper, Geist & Seele füttern heißt: Bewegung, Inspiration & Spiritual practise. Im besten Fall in Routinen (zB. als Morgenroutine), also täglich.

Jede Minikrise, jeder Durchhänger, jede Ach Mensch-Phase ist deine Chance, hier nachzulegen und mehr Bewusstsein zu entwickeln. Werde praktizierende Selbstliebhaberin durch deine passgenaue self-love-Routine!



Zart statt hart - dein Penaten-Programm


Was kannst du heute für dich tun, um es dir ein kleines bisschen angenehmer zu machen, leichter, schöner? Private Abendtermine absagen und in die Badewanne? Raus in die Luft? Eine schöne Tasse heißer Kakao? Eine Runde Kickboxen? Eine halbe Stunde mindblowing meditation? Eine Duftkerze und ein schönes Buch?

Möglicherweise braucht dein inneres System gerade ein wenig Aufmerksamkeit. Gib sie ihm. Schenk dir Ruhe und Entspannung, schenk dir Zeit, schenk dir Qualitity MeTime. Dann spielt auch dein System wieder mit und alles wird leichter.


Meine 10 Everyday Essentials

Falls du dazu einen Impuls brauchst oder dein Penaten-Programm erweitern willst: Hier zehn Lifehacks, die dir dein Leben erleichtern - ich schwöre drauf!


  1. Aromaöle Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, der unser Großhirn umgeht und direkt ins emotionale Zentrum vordringt. Auf dieser engen Verbindung von Düften und Emotionen basiert die Wirkung von Aromaölen. Aber auch bei Stress, Erkältungen oder Hautprobleme helfen sie ganz natürlich. Seit ich sie verwende, erspare ich mir oft die Apotheke, zB. liebe ich Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen oder Übelkeit. Achte unbedingt auf hochwertige Produkte, die du auch auf die Haut auftragen kannst (zB. von Young Living oder Demeter).

  2. Atme! Atmen wird unterschätzt. Du kannst dich darüber beruhigen oder aktivieren und sogar Schmerz behandeln, je nachdem, was du gerade brauchst. Eine meiner Lieblingstechniken ist die 4x4-Atemtechnik: In 4 Schritten einatmen - kurze Pause - in 4 Schritten ausatmen - kurze Pause. Ein paar Mal und ich bin wieder klar und konzentriert.

  3. Superfood! Wenn ich unterwegs bin immer in der Tasche: Trockenfrüchte wie Marillen und Cranberries oder Datteln. Jederzeit griffbereit versorgen sie dich mit gesunder Energie, wenn dein Tages-Schedule es mal nicht zulässt, auf regelmäßiges Essen zu achten . Auch Backen würde ich getrost hier einordnen. Es muss nicht gleich die Mega-Motivtorte sein, es reicht auch, Cupcakes anzurühren und hübsch zu verzieren. Backen entspannt und du tust hier etwas Nährendes für dich. Selber genießen + verschenken - jemand anderen eine Freude machen macht uns glücklich! Übrigens: Eine heiße Schokolade mit Sahnehäubchen kann den selben Effekt haben wie Rescuetropfen :-).

  4. Be a Yogi! Schlicht eine der besten Varianten, in deine Mind-Body-Connection zu finden. Gibts auf Youtube in allen Schwierigkeitsgraden - finde deinen Yogaflow. Morgens nach dem Aufstehen sind die 15 Minuten wirklich gut investiert - ein anderes Körpergefühl, mehr Sauerstoff im Blut (siehe Punkt 2), Gelassenheit und Energie für den ganzen Tag erwarten dich dann.

  5. Exercise! Körperliche Bewegung ist ein wunderbares Tool, um Stress aus deinem System zu holen und den Kopf frei zu kriegen. Und wenn es nur eine schnelle Runde ums Haus ist. Gehen, laufen, schwimmen, radfahren - alles was den Puls ein bisschen in die Höhe treibt. Beim Gehen hinter dem Rücken den Daumen halten ist zusätzlich gut für die Lunge.

  6. Go to the Water! Wenn ein wildlebendes Tier sich verletzt, hat es 2 Überlebensstrategien: Es ruht sich aus oder es schleppt sich zum Wasser. Beides hilft auch uns, wenn es mal hart auf hart geht. Wie Isak Dinesen sagt: “The cure for everything is salt water: tears, sweat, or the sea." Falls du gerade kein Meer zur Verfügung hast, klappt es auch mit der Badewanne (die lässt sich mit Himalaya- oder Meersalz zum Miniozean machen, das Salz wirkt reinigend). Oder einer Dusche. Oder dich unter den Rasensprinkler stellen. Und trinken, trinken, trinken!

  7. Noise Cancelling Kopfhörer Dauerhafter Lärm verursachte Stresshormone, schädigt den ganzen Körper und gilt als Körperverletzung. Diese Kopfhörer unterdrücken Nebengeräusche und sind eine wahre Wohltat gegen Flugzeugbrummen, Lärm in der U-Bahn, laute Gespräche in Großraumbüros und und und. Für alle Hochsensiblen ein Lifesaver und (nicht nur für sie) großartig, um Stress zu reduzieren. Für mich auf Reisen immer dabei, selbst in der ÖBB-Ruhezone.

  8. Pink is the new black Rosa ist eine von Grund auf fröhliche Farbe und steht in der Farblehre für Herzenswärme und Optimismus. Rosa zu tragen fördert Liebe und Harmonie, gibt Stabilität und besänftigt. Es baut sogar Aggressionen ab. Magenta ist eine Schutzfarbe und wird als "Erste Hilfe" bei körperlichen und seelischen Schocks eingesetzt. Sie gibt innere Freiheit und vermittelt Sicherheit.

  9. Quiet time Jeden Tag ein paar Minuten Stille für dich einzubauen ist der wichtigste Tipp, den ich dir geben kann. Du kannst still sitzen und deinen Atem beobachten (siehe Punkt 2), du kannst Yoga machen (siehe Punkt 4), meditieren oder einfach auf deinem Balkon sitzen und deinen Morgentee trinken, bevor du in die Arbeit startest. 10 Minuten am Tag verändern dein Leben. Echt jetzt.

  10. Waldbaden Das Wort stammt aus Japan, "Shinrin-yoku" gilt dort als Medizin. Die Stille, das milde Licht, der Duftcocktail der Bäume - Wald tut uns gut. Schon ein kurzer entspannter Spaziergang durch den Wald beeinflusst unsere Gesundheit: Nach einer Stunde im Wald steigen die Killerzellen an, das Immunsystem verbessert sich, Blutdruck, Kortisol und Puls sinken.


Ich wünsche dir viel Vergnügen beim MeTimen und schreib mir gerne einen Kommentar, was für dich gut funktioniert!


Alles Liebe,


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DDr. Judith Heizer

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