Es liegt was in der Luft - der "Heiße Herbst"

Aktualisiert: Sept 29

Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen, sagte mein Großvater gerne. Würde er noch leben, dann wär das wohl sein Statement zur Lage der Nation. Das Jahr geht in eine weitere intensive Phase und wir sind mittendrin. Orientierungslosigkeit , Verunsicherung und ein kollektives Gefühl des "Angenervtseins" lösen einen dynamischen Wirbel aus, von dem niemand unberührt bleibt.

- Wie wir uns den Herausforderungen dieser besonderen Zeit stellen, warum bei einem Blick hinter die kosmische Kulisse nichts so schlecht ist, wie es scheint und trotz allem Krise & Chance eine bestechend tröstliche Kombination bleiben. -



Eine meiner Klientinnen eröffnete ihr Coaching letztens so:

"Mitmenschen sind Feinde. Echt jetzt! Ich bin umgeben von Idioten und Wahnsinnigen - oder beides! Ich bin so genervt, momentan geht schief was schiefgehen kann und bei uns im Büro eskaliert's grad täglich! Was ist denn los - spinnen alle oder schneit's morgen?"


Tatsächlich konnte ich ihren Ausbruch gut nachvollziehen. Nach einer Woche voller Pannen und zwischenmenschlichen Mühsamkeiten, nachdem ich gefühlt Jahre mit Dingen verbracht hatte, die eigentlich nur Minuten beanspruchen, meinen Computer mehrfach über die Terrasse werfen wollte und sogar meine Stresskiller-Methode Nr 1: "Ich meditier's mir weg" nicht so funktionierte wie sonst, war irgendwann klar: Es liegt was in der Luft.

Deshalb habe ich mal nachgefragt und mich bei jenen umgehört, die sich mit solchen Dingen auskennen - in einem bewusst breitgefächerten Portfolio aus Verhaltensforscher*innen, Stressfachleuten, spirituellen Lehrer*innen, Energetiker*innen und Astrolog*innen. Sie alle kamen zum selben Schluss: Es liegt was in der Luft. Der Herbst ist heiß und wird noch heißer, auch wenn die Nordkette schon wieder verschneit ist.



Mittendrin, nicht nur dabei


Das hat natürlich auch mit Corona zu tun. Wie auch immer man dazu stehen mag, Fakt ist: Dieses Virus und seine Auswirkungen auf unser Leben potenzieren ein Gefühl von Verunsicherung. Es irritiert uns, es macht vielen auch Angst. Das sind große Stressfaktoren. Zwar verkraften wir Stress kurzzeitig gut und können ihn danach auch wieder abbauen. Doch wenn wir zu lange im negativen Bereich bleiben, bricht unser körperlich-psychisches Resilienzsystem ein. Wir werden aggressiver, anfälliger für Krankheiten, für Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, aber auch für Panikmache von außen (meinen Blick auf Verschwörungstheorien liest du hier). Auf der seelischen Ebene sehen wir dann das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr.


Corona scheint dabei nur ein Transportmittel für anstehende Veränderungen zu sein. Viele unter uns spüren seit Monaten, dass sich der Boden unter ihren Füßen bewegt, als wäre eine Art "molekulares Rearrangement"im Gange, das ganz Neues mit sich bringt. Astrolog*innen beobachten rücklaufende Planeten und eine Verdichtung von Konstellationen mit transformatorischer Sprengkraft. Soziologisch und auf Verhaltensebene können wir das gerade überall auf der Welt beobachten, sei es in den USA, in Deutschland, in Weißrussland, Frankreich. Vieles von dem, was bisher galt, wird hinterfragt, gestürzt, bekommt endlich Aufmerksamkeit. Für spirituelle Lehrerinnen wie Marianne Williamson steht außer Frage, dass wir uns schon mitten in einem Prozess von Transformation und Neuschöpfung befinden.



Tausche beängstigend gegen vielversprechend


Was all das für uns bedeuten wird, wissen wir noch nicht.

Doch ist es möglich, trotz dieser herausfordernden und mitunter sogar bedrückenden Phase entspannt zu bleiben?

Ich würde soweit gehen zu sagen: Du musst.

Denn deine Ängste und Sorgen dienen der Welt nicht und dir am allerwenigsten.

Angst macht dich klein, und dein Kleinmachen hilft niemandem.

Hingegen deine Zuversicht, deine Stärke, deine Neugier auf das, was kommt und dein Vertrauen kräftigen dich und machen dich zu einem Leuchtturm für die Menschen um dich herum.

Deshalb möchte ich dir ans Herz legen, in diesen verrückten Zeiten darauf zu achten, dir kleine und große Quellen der Freude zu bewahren. Schalt die Medien mal aus. Du musst auch nicht jedem zuhören, der angstbesetzte Theorien teilt. Iss dein Lieblingseis oder trink deinen Lieblingstee und ....


.... frage dich:

  • Was ist mein bester Part, den ich in diesem sich gerade entfaltenden historischen Drama spielen kann?

  • Was ist mein größtes Geschenk an meine Mitmenschen in dieser Zeit?

  • Was hindert mich noch daran, mich diesem Prozess mit all meinem Mut, allem Vertrauen und all der Stärke zuzuwenden, die ich in mir habe?

Das hat nichts damit zu tun, sich zu verstecken oder naiv die Krisen dieser Welt zu leugnen. Es stärkt dich und erhellt deinen Geist. Und so dienst du uns allen am besten.


Denn wie der großartige Wayne Dyer es formulierte:

Niemand von uns weiß genug, um pessimistisch zu sein.

Ich wünsche dir den grandiosen Mut der Optimisten,


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DDr. Judith Heizer

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